{"id":53,"date":"2013-10-18T16:29:32","date_gmt":"2013-10-18T16:29:32","guid":{"rendered":"http:\/\/greschbach-automobile.de\/?page_id=53"},"modified":"2013-11-11T12:16:38","modified_gmt":"2013-11-11T12:16:38","slug":"home","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/greschbach-automobile.de\/","title":{"rendered":"Home"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wie alles begann<\/strong><\/p>\n<p>Die Langstreckenrallye London\u2013Sydney war f\u00fcr Daimler-Benz 1977 nach langer Enthaltsamkeit mit dem ersten, zweiten, sechsten und achten Platz ein erster gro\u00dfer Erfolg im wiedererwachten Sportengagement. (Mercedes-Benz hatte alle Motorsportakivit\u00e4ten nach dem katastrophalen Unfall bei den 24h von Le Mans 1955 komplett eingestellt.)<br \/>\nF\u00fcr die 1978 anstehenden Aktivit\u00e4ten kamen der 280 E und der 450 SLC 5.0 in Frage. Die Fahrzeuge entsprachen weitgehend der Serie und damit dem Reglement. Sie wurden nur mit zus\u00e4tzlichen Fernscheinwerfern, Scheinwerfergittern, h\u00f6her gelegter Karosserie, Schalensitzen, \u00dcberrollk\u00e4fig, zus\u00e4tzlichen Benzinpumpen und einem Tripmaster aufger\u00fcstet. Das Team trat unter der Leitung von Erich Waxenberger an.<br \/>\nDie erste Herausforderung war die \u201eVuelta a la Americana Sud\u201c, eine Mammut-Rallye von fast 30.000 Kilometer L\u00e4nge durch zehn L\u00e4nder rund um S\u00fcdamerika vom 17. August bis 24. September 1978. Die ersten f\u00fcnf Pl\u00e4tze gingen an Mercedes-Benz, davon auf Platz eins, zwei und vier die 450 SLC 5.0, auf drei und f\u00fcnf die 280 E. 1979 schloss sich vom 12. bis 16. April die East African Safari an, die nach etlichen Misshelligkeiten, Pannen und Br\u00fcchen doch noch mit einem vers\u00f6hnlichen zweiten und sechsten Platz f\u00fcr die 450 SLC 5.0 und einem vierten f\u00fcr den 280 E endete.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/greschbach-automobile.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/mb_rallye_africa_web.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-55\" alt=\"mb_rallye_africa_web\" src=\"https:\/\/greschbach-automobile.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/mb_rallye_africa_web-300x148.jpg\" width=\"612\" height=\"309\" \/><\/a><br \/>\nDie Bandama-Rallye durch die Savannen der Elfenbeink\u00fcste vom 9. bis 14. Dezember 1979 \u00fcber 5600 Kilometer endete f\u00fcr die Mercedes-Benz-Crew mit einem Vierfachsieg. Wie schwierig diese Rallye war, zeigte das Ergebnis von 1972: niemand erreichte das Ziel, demzufolge gab es auch keinen Sieger.<br \/>\n1980 wurde das \u201eDickschiff\u201c 450 SLC 5.0 nochmals \u00fcberarbeitet, wo es ging gewichtserleichtert und vor allem fit gemacht f\u00fcr breitere und gr\u00f6\u00dfere Reifen durch gr\u00f6\u00dfere Radausschnitte und Kotfl\u00fcgel-Verbreiterungen.<br \/>\nBei der Portugal-Rallye vom 4. bis 9. M\u00e4rz wurden der vierte und f\u00fcnfte Rang erreicht.<br \/>\nDie Kenia-Safari vom 3. bis 7. April 1980 endete mit einem dritten, sechsten und zehnten Platz.<br \/>\nVom 24. bis 30. Mai lief die Akropolis-Rallye, bei der Dieter Glemser 15 Jahre vorher wenigstens eine Platzierung erreichte. Diesmal reichte es nur zu einem hinteren Platz. Versagende Bremsen, die Lenkung verbiegende Steine, gebrochene Kraftstoffleitungen und verlorene Tankdeckel hatten die Griechenlandfahrer nachhaltig mattgesetzt oder hoffnungslos zur\u00fcckgeworfen.<br \/>\nBei der Rallye Codasur in Argentinien vom 19. bis 25. Juli kam nur ein Team ins Ziel und wurde Zweiter. Die neuerliche Teilnahme an der Bandama-Rallye im Dezember brachte diesmal einen Doppelsieg. 50 Prozent der gestarteten SLC hatten das Ziel ohne Blessuren erreicht: Bei dieser Rallye, die bei 5336 Kilometer Gesamtl\u00e4nge nur 792 Kilometer asphaltierte Stra\u00dfe hatte, ein Meisterst\u00fcck. Und das letzte, denn Daimler-Benz zieht sich mit Abschluss der 1980er Saison aus dem sportlichen Geschehen zur\u00fcck. Lesen Sie unter <a title=\"The Story\" href=\"https:\/\/greschbach-automobile.de\/?page_id=2\">STORY<\/a> wie es dazu kam!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie alles begann Die Langstreckenrallye London\u2013Sydney war f\u00fcr Daimler-Benz 1977 nach langer Enthaltsamkeit mit dem ersten, zweiten, sechsten und achten Platz ein erster gro\u00dfer Erfolg im wiedererwachten Sportengagement. (Mercedes-Benz hatte alle Motorsportakivit\u00e4ten nach dem katastrophalen Unfall bei den 24h von Le Mans 1955 komplett eingestellt.) F\u00fcr die 1978 anstehenden Aktivit\u00e4ten kamen der 280 E und der 450 SLC 5.0 in Frage. Die Fahrzeuge entsprachen weitgehend der Serie und damit dem Reglement. Sie wurden nur mit zus\u00e4tzlichen Fernscheinwerfern, Scheinwerfergittern, h\u00f6her gelegter Karosserie, Schalensitzen, \u00dcberrollk\u00e4fig, zus\u00e4tzlichen Benzinpumpen und einem Tripmaster aufger\u00fcstet. Das Team trat unter der Leitung von Erich Waxenberger an. 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